Nur hier zu sein ist eine grosses Erlebnis!

String Cheese Incident(s) in Europa - Ein Interview

SCI_Euro
String Cheese Incident im Melkweg (mit Ed McGee von ekoostik hookah)

Vorbemerkungen:
Dies ist die deutsche Übersetzung des String Cheese Incident Interviews. Da ich kein Profi– Dolmetscher bin, wird es auch nicht perfekt sein. Ich habe mich aber bemüht und mich auch mit Karen beraten (deren Muttersprache Englisch ist), der ich hiermit nochmals herzlich danke, die Aussagen der Musiker bestmöglichst und sinngemäss wiederzugeben. Wenn jemand glaubt, dass ich etwas wichtiges nicht richtig übersetzt habe, so bitte ich um eine Mail mit dem Verbesserungs- vorschlag an die Adresse unter "Contact".

Ebenso nochmals vielen Dank an Hartmut! Er hatte die besseren Fragen gestellt ÷)

Eins ist mir bei der Übersetzung erst richtig klar geworden: die Band ist auch mit einer Mission gekommen! Auch wenn Michael Kangs Vermutung nicht ganz stimmt, dass es hier keine Bands gibt, die am rumtouren sind und hauptsächlich von den Konzerten leben. Gerade bei vielen deutschen Deadheads sind (meist) psychedelische Bands wie Man, Nektar, Embryo, Damo Suzuki, Gong oder Guru Guru beliebt, die das praktizieren. Trotzdem will ich einer Aussage Michaels hoffnungsvoll den Glauben schenken,
("it seems like this gets replaced by the scene in the States"), dass die Jambands ihre Aktivitäten auf Europa ausdehnen wollen, so meine Interpretation.

Auf dass ihr es interessant findet!
Ralph



Hier ist das Interview mit Michael Kang und Michael Travis von String Cheese Incident
geführt von Hartmut (Hannover) und Ralph (Bonn) vor der Hamburger Show am 25. März 04

Vielen Dank an Madison House und Roadmanager Chewy Smith, die das ermöglicht haben!
Und an Karen aus dem Westerwald, die unser Kraut-Englisch korregiert hat!

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Seit langer Zeit seid ihr die erste Jamband, die nach Europa rübergekommen ist. String Cheese ist meine 2. Lieblingsband geworden nach den Grateful Dead –:).

M (lacht): Ah, die Dead hat es viel länger gegeben...

Wie war Interlaken? Hat es euch Spass gemacht – Musik machen und Ski fahren?

T: Grossartig!!! In den Vereinigten Staaten gibt es keine solche Berge.

M: Nun, es gibt nur ganz kleine Gletscher in den Kontinental-USA. Wenn du Gletscher sehen willst, musst du hoch nach Kanada gehen oder auf ein paar der höheren
(Rocky Mountains) Berge, aber da gibt es kaum Berge, die das ganze Jahr über Gletscher besitzen. Die Alpen sind vom Fuss bis zum Gipfel sehr steil und hoch. Auch in Colorado gibt es hohe Berge bis zu 4400 m Höhe, aber die beginnen bei 1800-2100 m. Also sind die nicht so hoch vom Tal bis zur Spitze. Erinnert mich sehr an Alaska...

Bist du mal in Alaska Ski gefahren?

M: Ich bin noch nicht in Alaska Ski gefahren. Normalerweise war ich dort im Sommer und nicht im Winter...

Nun, was denkt ihr über die Szene bei den Konzerten hier? Ich meine, das Verhältnis zwischen den Friends Of Cheese und den einheimischen Konzertbesuchern? Wir haben grosse Anstrengungen unternommen, die Leute in eure Konzerten zu kriegen. Es ist immer noch viel Arbeit, aber wir hoffen dadurch, euch wieder hier auf Tour zu sehen. Wie waren eure Eindrücke bis jetzt?

T: Die Leute, die gekommen sind, also die einheimischen Konzertbesucher, sind wirklich begeistert, dass ist grossartig! In Italien waren viele Einheimische da, aber wir haben dort auch schon seit Längerem viele CDs verkauft… Es ist alles ein wunderbarer Spass und es schaut so aus, dass die Amerikaner den Einheimischen zeigen, wie man der Band einheizt...

So hat´s bei mir angefangen. Bei der Widespread Panic Tour vor 5 Jahren haben sie mir gezeigt, wie man richtig abfeiert...

M: Ich glaube, hier liegen die Dinge ein wenig anders. Es gibt keine europäischen Bands, zumindestens im Live-Sektor, die uns ähneln. In den Staaten gibt es einen Haufen Bands, die umhertouren und sich eine lokale Fan-Basis aufgebaut haben, hingegen jedoch niemals wollten oder gar versucht haben, Hits im Radio zu landen und ähnliches. Es scheint mir, dass es hier kaum Bands gibt, die viel von Land zu Land ziehen und es scheint so, dass sie ersetzt werden durch die Szene aus den Vereinigten Staaten, wo es die Jambands mit einer Menge Improvisations-Konzerten gibt, bei denen die Zuhörer ausflippen und richtg am abtanzen sind… Es entspricht mehr der psychedelischen Trance oder Goa Szene hier. Es scheint also ein wenig anders hier zu sein, aber bei uns ist es immer so, dass, wenn die Leute in unsere Konzerte kommen und konzentriert den verschiedenen Musikstilen zuhören, dass sie irgendwann am Abend anfangen, Interesse daran zu finden, was wir machen. Ich glaube, mehr und mehr Europäer sind das am entdecken und es ist für uns klasse gerade jetzt hier zu sein! Wir geniessen es, hier umher zureisen und die Länder anzuschauen.

Habt ihr denn Zeit für Sightseing?

T: Ein wenig, jeden Tag ein paar Stunden.

Vielleicht wisst ihr, dass hier in Hamburg auf der Reeperbahn die Karriere der Beatles begonnen hat, Deutschlands berühmtestes Rotlichtviertel ..und Amsterdam ist faszinierend...

M: ... ja, besonders wenn man sieht, was gerade in den Vereinigten Staaten abläuft, dann ist es gut in Ländern zu sein, die eine ein wenig entspanntere Atmosphäre haben...

T: ...vernünftigere...

M: ...und dass die Regierung
(en) nicht komplett ohne Verstand ist. Jedenfallls gibt es viel mehr Freiheit hier.

Das habe ich es auch von anderen Musikern gehört, z. B. war Mitch Rider froh, dass er hier auf der Bühne rauchen durfte. Ich möchte wirklich nicht über Politik reden, aber hier ist es tatsächlich ein wenig anders. Wir haben auch das Recht auf freie Meinungsäusserung und das ist wichtig, denn, wie ihr wisst, war Deutschland geteilt...

M: ...ja, und es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich alles hier entwickelt hat. Ich bin lange nicht mehr in Deutschland gewesen… damals war ich noch ein Kind und so kann ich mich kaum erinnern

Eure Einflüsse: wie wir wissen, spielt ihr verschiedene Musikstile: Rock, Jazz, Folk… Wer hat welchen Einfluss in die Band eingebracht?

M: Ich glaube, dass jeder in die Band Lieder und musikalische Stile einbringt, die alle mögen, und der musikalische Geschmack von jedem hat sich im Laufe der Zeit unterschiedlich geändert und wir versuchen alle einen Weg zu finden, diese verschiedene Geschmäcker zu verbinden. Ich würde sagen, dass ich zuerst mit einer Jazz-Rock Art von Fusion Musik ankam, so empfinde ich das, was mein Musikgeschmack vor 10 Jahren war, als wir die Band gründeten. Billy und Keith stammten sicherlich mehr aus der Bluegrass Ecke und so brachten sie eine Menge von traditionellen Bluegrass und auch eine Menge der schnellen Bluegrass Songs ein, die wir jetzt machen und alle lernen mussten und wir alle wollten was unterschiedliches einbringen. Travis stand immer auf Afro- und Latin Rhythmus und afrikanische Sachen. Aber dann haben sich über die Jahren unsere Geschmäcker verändert und nun höre ich wirklich unterschiedliche Musik und versuche gerade, die verschiedenen Elemente einfliessen zu lassen. Jetzt schaut es so aus, dass die Band sich darauf konzentriert, zu versuchen, einfach gute Songs zu schreiben, die grössere Bedeutung für uns haben, dadurch, was in unseren Leben abläuft.

Soweit es die Texte betrifft?

M: Texte, Lieder schreiben, genauso die Melodien… Wir versuchen besser und effizienter zu werden mit dem, was wir machen. Es ist ein langer Prozess.

Ihr seid nun seit 10 Jahren auf Achse...

T: ...wir sind seit ungefähr 9 Jahre häufig on the Road...

Was denkt ihr über die Entwicklung der Jambands Szene in den Vereinigten Staaten im Verhältnis zu der Musik Industrie… z. B. Bonnaroo? Wie laufen die Dinge da?

M: Nun, ich glaube, in den Staaten und auf der ganzen Welt gibt es so viele verschiedene Musikstile, aber die populären Arten der Musik,, die sich anstrengen in der Richtung, Alben zu verkaufen oder in´s Radio zu kommen, sind gerade in den Staaten besonders auf die Pop-Welt konzentriert, ebenso die Künstler, die auf MTV gebracht werden. Glücklicherweise gibt es für uns eine grosse Gruppe von Fans, die unsere andere Art von Musik mögen und deshalb haben wir die Möglichkeit, umherzureisen und haben eine Fan-Basis auch durch das Internet gekriegt. Im Lauf der letzten Jahre gibt es eine Menge Bands, die das ebenso gemacht haben. Und es schaut so aus, dass es, was heute abläuft, eine alternative Szene geworden ist, bei der ein Festival wie Bonnaroo eines der grössten Festivals im ganzen Land geworden ist, bei dem die meisten Bands nicht durch das Radio bekannt geworden sind. Es ist eine Art von schweigender Mehrheit in vielerlei Hinsicht geworden, die zu den Konzerten gehen und uns zeigen, dass es viele Musikfans gibt, die anders drauf sind. Und das ist grossartig, denn es erlaubt uns, das zu machen, was wir machen wollen! Wir sind hierher gekommen, um das Gleiche hier auch zu probieren! Weil die Musikszene hier so anders ist, wird es interessant sein zu beobachten, was hier passiert und das ist etwas, von dem wir hoffen, es auch hier hin zu bringen.

Ich glaube, dass ihr es nicht schlecht macht, da ich von anderen Leuten gehört habe, die nicht in der Jambands Szene drin sind, dass sie vom Bonnaroo Festival erfahren haben und ein oder zwei von ihnen haben sich die DVD gekauft und haben es sich angeschaut und die meinten, hey, da gibt es ja eine Menge guter Musik. Das könnte viele von den, sagen wir mal, Mainstream-Pop Konsumenten zu dieser Musikrichtung bringen. Kürzlich gab es das Gerücht, dass Clear Channel Bonnaroo aufkaufen will, was sich aber als eine Ente entpuppte. Aber es könnte sein, dass die Musik-Industrie die ganze Jambands Szene umarmt und schluckt und wir hoffen, dass das niemals passiert!!!!

M: Das Problem in den Vereinigten Staaten ist, dass Clear Channel die Meisten der grossen Veranstaltungsorte besitzt. So kommt man immer mehr zu dem Punkt, dass, wenn du in den Venues wie das Fillmore in Denver, dass Greek Theater in Berkeley, im Warfield oder in anderen der wirklich grossen Orten spielen willst, wo es früher das Grösste war, da aufzutreten, dass du für Clear Channel spielen musst…aber es gibt bei denen eine Menge Leute, die OK sind, so lasst uns abwarten, was passieren wird. Das ist etwas, von dem wir die Hoffnung haben, auch eine Alternative anzubieten und so organisieren wir eine Menge eigener Festivals. Für uns ist es sehr wichtig, fähig zu sein, den Zuhörern eine gute Atmosphäre zu bieten, dass sie zu einem Konzert gehen können und dort eine gute Zeit haben und besonders, dass sie in eine Atmosphäre eintauchen können, die sehr freundlich ist. Das Beste an der Jamband-Gemeinschaft ist, dass die Leute hinkommen und Spass daran haben, sich den Platz mit den anderen zu teilen, halt das Gruppenerlebnis, und so ist es ziemlich eine Familie von Gleichgesinnten, wie man es vielleicht besonders von den Grateful Dead Anhängern her kennt.

Hornings Hideout: das muss ja magisch sein...

T (seine Augen leuchten auf): Das it es wirklich! Es ist ein erstaunlicher Ort!

Travis, wie hast du den Rest der Band kennengelernt? Durch den Sport?

T: Ja, Am Anfang in Crested Butte sind wir zusammen Ski gefahren… im Grunde genommen war es die Liebe zum Schnee, die uns zusammengeführt hat.

Michael, wie hast du Geige spielen gelernt? Durch klassische Ausbildung oder Bluegrass?

M: Ja, ich habe bis zum College klassische Geige gespielt und dann habe ich damit aufgehört, weil die Klassische Musik nicht das war, was ich wirklich machen wollte… so habe ich begonnen, Gitarre und andere Sachen zu spielen und habe die Mandoline gewählt, weil sie in der gleichen Art gestimmt ist wie eine Geige, aber trotzdem nicht so schwer zu spielen ist als eine Violine. Um eine Geige gut zu spielen, muss man viel üben und ich übe nicht soviel (lacht) So war es also, wie ich zur Musik gekommen bin. Heute liebe ich es, auf allen zu spielen und ich versuche gerade die Gitarre besser spielen zu lernen.

Wie bist du zu der Entscheidung gekommen, Mandoline zu spielen und nicht "normale" Gitarre?

M: Ich kann nicht gut Gitarre spielen (alle lachen) Ich kann die Mandoline leichter handhaben. Ich mag wirklich auch die Gitarre, aber ich bin absolut kein guter Gitarrist und übe auch nicht genug.

Ihr seid offentsichtlich sehr erfolgreich im geschäftlichen Bereich, ich meine damit euren eigenen Kartenvorverkauf, die eigene Plattenfirma und anderes. Wie wir wissen, gab es eine andere Band, die das auch gemacht hat und das waren die Grateful Dead, die ganz und gar damit gescheitert sind!

M: Ja, aber heutzutage sind es andere Zeiten, weil die Musik-Industrie sich so sehr verändert hat. Es ist eine Tatsache, dass du die Musik kostenlos kriegen kannst, indem du sie mit Freunden tauschst oder durch´s Internet, u.s.w. Wir wollten immer unser eigenes Schicksal kontrollieren. Wir mögen nicht soviele Alben verkaufen, aber jedenfalls sind wir fähig, das zu machen, was und wann wir es machen wollen. Das ist der Hauptgrund, wieso wir im Endeffekt unsere eigene Plattenfirma gegründet haben. Es ist auch eine harte Arbeit! (lacht) Wir müssen alles selber machen!

Ich habe gesehen, dass es eure ganzen On The Road Aufnahmen bei einem deutschen Anbieter gibt und dass viele eurer Shows im Internet stehen. Und ich hoffe, dass es so auch auf dieser Seite des Atlantiks funktioniert und dass es nicht eingeschränkt wird.

M: Wir haben immer die Leute eingeladen, unsere Musik auszuchecken. Sie können zu den Shows kommen und tapen oder sie können sie sich so beschaffen. Es ging uns immer um das tauschen und so versuchen wir, die Setliste jeden Abend anders zu gestalten und jede Show anders zu machen und das ist was, das wir immer machen wollten.

Was die Zukunft angeht: dadurch dass ihr die On The Road CDs rausbringt, könnt ihr doch keine Live-Alben mehr veröffentlichen?

M: Das können wir immer noch! Dadurch dass OTR CDs normalerweise zwei-Spur Audience und DAT Mix sind, wir aber ebenso alles immer noch vielspurig aufnehmen. So können wir irgendwann mal darauf zurückkommen, alles neu abzumischen und ein Album rausbringen, das wir ausgewählt haben und genau das ist, was wir hören wollen. Manchmal ist es so mit dem OTR Ding, so prima es für die Fans ist, dass wir als Musiker nicht mit allem glücklich sind, was an Live-Musik drauf ist, weil man halt nicht perfekt sein kann und da gibt es immer noch einen Part in uns, der will, dass alles so gut wie möglich klingt. Mit Live-Shows ist es nunmal so, dass sie manchmal grossartig klingen und manchmal nicht. Normalerweise klingen sie recht gut, aber wir sind ziemliche Perfektionisten.

Irgendwelche neuen DVD Pläne? Ihr habt innerhalb von zwei oder drei Jahren drei DVDs herausgebracht und jetzt...

M: Wir hatten einige veröffentlicht. Wir haben keine Pläne, Neue herauszubringen, aber es ist ein guter Weg, eine andere visuelle Seite der Band aufzuzeigen.

Eine letzte Frage: mehr weltweite Incidents (Ereignisse)??? Nach Europa, Australien und Japan, werden wir das Glück haben, euch hier wiederzusehen?

Beide: Jaaa!!!

Ich glaube, diese Tour hat euch einen Haufen Geld gekostet.

M: Ja, wir machen tatsächlich kein Geld damit… es ist mehr, dass es eine grosse Erfahrung für uns ist, halt die Möglichkeit zu haben, all die Kulturen zu sehen und das wird die Gestaltung unsere kreativen Arbeit beeinflussen. Einfach nur hier zu sein, ist eine grossartige Erfahrung für uns und wir sind nicht sehr daran interessiert, momentan damit Geld zu verdienen.

Wir hoffen, dass ihr die Städte hier geniesst und dass ihr eine Menge neuer Freunde gewinnen werdet, sodass ihr das Gefühl bekommt, bald wiederkommen zu müssen. Herzlichen Dank!

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Melkweg Incident

Das waren die Tourdaten:
3/19/04 Casino-Kursaal Theater - Interlaken (Fr.)
3/20/04 Casino-Kursaal Theater - Interlaken (Sa.)
3/22/04 Transilvania - Mailand (Mo.)
3/23/04 Georg-Elser-Hallen - München (Di.)
3/25/04 Fabrik - Hamburg (Do.)
3/26/04 Paard Van Troje - Den Haag (Fr.)
3/27/04 Melkweg - Amsterdam (Sa.)
3/28/04 Live Music Hall - Köln (So.)
3/30/04 London Astoria - London (Di.)
3/31/04 Manchester Academy 3 - Manchester (Mi.)
4/01/03 The Cathouse - Glasgow (Do.)
4/03/03 The Zodiac - Oxford (Sa.)
4/04/03 The Rescue Rooms - Nottingham (So.)

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Türen vom Melkweg
Alle Photos: © Ralph/www.germanheads.de